Mobilität

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Allgemein
1. Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 innerhalb des Innenstadtrings.
2. Beendigung der Förderung des Flughafens zur kommerziellen Nutzung. Forschung und Freizeitbetrieb
soll vorhanden bleiben.
Fahrradmobilität und -attraktivität
3. Die Stadt schafft ab 2021 mindestens 7 km Radverkehrsanlagen pro Jahr durch Um- oder Neubau in
ihrer Baulast, die sich auszeichnen durch bauliche Trennung von Fuß- und Kraftfahrzeugverkehr,
kontinuierliche, möglichst ruckfreie Führung mit ebenem Belag, Vorfahrt an Knotenpunkten für
Radfahrer und einer Mindestbreite gemäß der Regelmaße in den “Empfehlungen zur Anlage von
Radverkehrsanlagen” (ERA) zuzüglich der jeweiligen Sicherheitstrennstreifen.
4. Die Stadt schafft bis 2030 ein Radverkehrsnetz aus nummerierten Velorouten, welches alle Ortsteile
miteinander vernetzt und diese radial an die Innenstadt anbindet und integriert diese in den
Fahrradstadtplan. Das Netz wird nach den Kriterien Sicherheit, Komfort, Umwegfreiheit, lückenlose
Führung und Wegweisung, sowie der Möglichkeit ein zügiges Tempo zu fahren, konzipiert und
umgesetzt.
5. Mängel an Radwegen, auch wenn sie nur den Komfort betreffen, werden nach dem Winter systematisch
erfasst und im selben Jahr beseitigt.
6. Schaffung eines Fahrradleihsystems im gesamten Stadtgebiet für einen attraktiven Preis, auch
Lastenfahrräder, E-Roller und E-Fahrräder sollen verliehen werden.
7. Die Stadt baut alle Straßen, auf denen Tempo 30 gilt und an denen es keine separaten, den genannten
Standards entsprechenden Fahrradwege gibt, zu Fahrradstraßen um.
 Bsp.: Jasperallee und alle angrenzenden Straßen außer dem Ring werden zu Fahrradstraßen.
8. Die Stadt führt die grüne Welle für Radfahrer*innen bei Tempo 20 km/h ein. Diese wird gegenüber der
grünen Welle der PKW priorisiert.
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
9. Umfassende Erhöhung der Subventionierung der Braunschweiger Verkehrs GMBH mit dem Ziel, das
ÖPNV-Angebot auszubauen und langfristig kostenlos zu gestalten.
10. Kurzfristige Einführung eines 365 Euro Jahrestickets, welches auch monatlich bezahlt werden kann.
11. Keine neuen Linienbusse mit Verbrennungsmotoren und gleichzeitig die Umrüstung der jetzigen
Fahrzeugflotte auf umweltfreundlichere Alternativen wie Wasserstofftechnik und Elektromobilität.
Automobilität
12. Die Stadt Braunschweig vergrößert jährlich das autofreie Gebiet im Innenstadtbereich, sodass es
spätestens 2030 eine autofreie Innenstadt gibt. Neu geschaffene Stadtquartiere werden autofrei geplant
und umgesetzt.
13. Großräumige Umwidmung von Parkplätzen für Autos in Fahrradparkplätze. Neu gewonnene Flächen
werden, wie in Ökologie und Umwelt beschrieben in Grünanlagen umgewidmet.
14. Die Stadt Braunschweig schafft ein attraktives Park-and-Ride-System im Außenbezirk der Stadt. Dieses
System bietet Carsharing-Systeme an.
15. Die Stadt plant Maßnahmen, mit denen mehr Güterverkehr von LKWs auf Schienenverkehr umgelagert
wird.
16. Die Stadt setzt sich auf Landesebene dafür ein, dass die Landesbauordnung geändert wird, sodass die
Anzahl von KFZ-Stellplätzen verringert wird. Der freigewordene Platz soll mit überdachten ebenerdigen
Fahrradstellplätzen gefüllt werden.
17. Der Bohlweg vor dem Schloss wird autofrei. Der entstandene Platz wird zu einer urbanen Grünfläche
mit integrierten Sitzgelegenheiten für die Geschäfte umgewandelt. Zufahrt zum Schloss und
Schlosscarree bleiben geöffnet, Bus und Bahn fahren wie gewohnt. Die Straße gegenüber der
Schlossarkaden wird zu einem zweispurigen Fahrradweg umfunktioniert.
18. Der Hagenmarkt wird einspurig für Autos.
Guest shared this idea  ·  2019-09-23  ·  Ideen  ·  Vorschlag

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