Braunschweiger Jugendkonferenz                                                                   

Am 14. November 2019 fand die 5. Braunschweiger Jugendkonferenz statt. Alle Jugendlichen im Alter von 13-20 waren eingeladen zu kommen und haben gemeinsam mit anderen ihre Themen für ein jugendgerechtes Braunschweig bearbeiten.

Ergebnisse und Themen der vergangenen Jugendkonferenz

 

Mobilität

Arbeitsgruppe ÖPNV – Fahrkarten
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich für günstigere Fahrkarten ein. Außerdem fordern sie, dass die Schülerfahrkarten auch in den Ferien gelten und unabhängig von der Nähe des Wohnorts zur Schule ausgehändigt werden.

Arbeitsgruppe ÖPNV – Umwelt
Die Arbeitsgruppe erklärt: Günstigere Fahrkarten und ein Ausbau des ÖPNV würde mehr Menschen anregen diesen zu nutzen. Dies würde ein wichtiges Zeichen gegen den Klimawandel setzen.

Arbeitsgruppe Tempo 30 in der Innenstadt/ Größere Fußgängerzone
Die Schülerinnen und Schüler fordern die Vergrößerung der Fußgängerzone. Außerdem soll im gesamten Innenstadtring Tempo 30 gelten. Die Änderungen sollen für mehr Sicherheit auf den Straßen der Innenstadt sorgen und gegen den Klimawandel wirken.

Arbeitsgruppe Radwege
Die Gruppe Radwege in Braunschweig setzt sich für die Reparatur, Erweiterung und Verbreiterung der Radwege ein. Außerdem fordert sie ein Formular oder eine App, über die der Stadtverwaltung, mangelhafte Fahrradwege gemeldet werden können.

Schule

Arbeitsgruppe Verbesserung der Ausstattungen an Schulen
Die Schülerinnen und Schüler fordern die Verbesserung oder Erneuerung des teilweise sehr veralteten Mobiliars, der Technik, der Räumlichkeiten und Sanitäranlagen in Schulen.

Arbeitsgruppe Schule und Regeln
Die Arbeitsgruppe fordert eine Veränderung der Haltung der Schulgemeinschaft und Lehrerschaft in Bezug auf die Durchsetzung von Regeln.

Arbeitsgruppe schülerorganisierte Projektwoche(n)
Die Schülerinnen und Schüler fordern mehr Schülerpartizipation bei der Unterrichtsgestaltung. Themen, die im Unterricht fehlen oder zu wenig bearbeitet werden, sind unter anderem „Klima, Ernährung, Mobbing, 17 Nachhaltigkeitsziele der UN, Recycling und Upcycling, sexuelle Gewalt, Sexualität und Digitalisierung“.

Arbeitsgruppe optimierte Schulkioske
Die Schülerinnen und Schüler fordern eine größere, gesündere und plastikfreie Auswahl zu günstigeren Konditionen.

Arbeitsgruppe Anti-Mobbing-Kampagne
Die Arbeitsgruppe hat zu dem Thema Mobbing gearbeitet, weil sie die Gesundheit vieler Jugendlicher in Gefahr sieht. Sie fordert mehr Aufklärung in Form eines schulübergreifenden Ganztagsprojektes, Situationsanalysen in den Klassen und Anlaufstellen für Opfer.

Arbeitsgruppe Demorecht für Schüler*innen
Die Schülerinnen und Schüler wollen das Recht, unabhängig von der Schulpflicht               demonstrieren zu dürfen, rechtlich verankern.

 

Freizeit

Arbeitsgruppe Eishalle mit Mehrzwecknutzung
Diese Arbeitsgruppe fordert den Bau einer Eishalle in Braunschweig bis 2023.

Arbeitsgruppe Neue Graffiti (Walls) Wände für Braunschweig
Gefordert werden Wände, die legal für Graffiti zur Verfügung gestellt werden.

Arbeitsgruppe Gaming-Lounge Braunschweig
Die Arbeitsgruppe Gaming-Lounge arbeitet an einer „Gaming Lounge“, die als Treffpunkt für Menschen aus der Gaming Community und als Veranstaltungsort für E-Sport Events dienen soll.

Arbeitsgruppe Chill-Lounge für Jugendliche in der Innenstadt
Diese Arbeitsgruppe fordert eine „Chill-Lounge“. Eine zentrale Räumlichkeit, die von der Jugend autonom genutzt werden kann.

Arbeitsgruppe Neue Mode – Neue Restaurants
Diese Arbeitsgruppe arbeitet daran mehr Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants  für Jugendliche und Erwachsene in Braunschweig zu schaffen.

Nachhaltigkeit

Arbeitsgruppe Zwei Bäume pro gefälltem Baum
Die Schülerinnen und Schüler fordern die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung. Außerdem sollen pro gefälltem Baum mindestens zwei neue gepflanzt werden. Dies soll zu einem grüneren Stadtbild führen und der Klimaerwärmung entgegenwirken.

Arbeitsgruppe Mehrwegbeutel
Die Arbeitsgruppe Mehrwegbeutel will Plastiktüten in Braunschweig verbieten. Dafür soll ein übergreifendes Pfandbeutelsystem nach Vorbild des „Recups“ angeboten werden.